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Präventionsarbeit

 

 

 

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Präventionsarbeit am CAG

Am 2.10.2008 fand das erste Treffen der Arbeitsgruppe „Prävention“ am CAG statt. Ziel war, zukünftigen Problemen an der Schule schon vor ihrem Entstehen zu begegnen und mit neuen Konzepten Abhilfe zu schaffen. Innerhalb weniger Wochen waren verschiedene Problemfelder identifiziert und erste Möglichkeiten entwickelt, ihnen entgegenzutreten. Im kollegialen Team unter Führung von Annette Ovelgönne-Jansen mit Unterstützung verschiedenster externer Helfer wie der Roten Schule bei der Schülerbefragung, der Fachstelle für Suchtprävention der Stiftung Edith Stein oder der Polizei ging es dann ab dem 16.12.08 in zwei getrennten Gruppen mit jeweils unterschiedlichem Fokus an die eigentliche Arbeit.
Die Arbeitsgruppe, die sich fortan regelmäßig an Dienstagen traf, übernahm die genauere Ausarbeitung eines Präventionskonzeptes für die fünften und sechsten Klassen. Vornehmliches Feld der Maßnahmen waren die Themen „Mobbing” und „Schulhof”. Am Donnerstag kam ab dem 18.12.08 die Arbeitsgruppe für die siebten und achten Klassen zusammen, hier waren „Alkohol”, „Rauchen” und Sucht im Allgemeinen die zu behandelnden Themen.
In der Gruppe für die Jahrgänge 5 und 6 arbeiteten Frau Bohmann, Frau Richter, Frau Haedke, Frau Bröring, Frau Ilgner, Frau Niehaus und Frau Ovelgönne-Jansen als Vertreter der Lehrerschaft, Frau Gerdes als Elternvertreterin, Alexej Mokruschin, Fidan Mutlu, Carla Kühling-Thees, Michael Märtens und Michaela Göken als Vertreter der Schülerschaft und als externe Beraterin Frau Höffmann von der Fachstelle für Suchtprävention mit.
Mit in zwei Fällen gleicher Zusammensetzung, nämlich mit Frau Ovelgönne-Jansen und Frau Höffmann in ihren Reihen, begann die Gruppe für die siebten und achten Klassen ihre Arbeit. In ihr engagierten sich Herr Bäker, Herr Kiffmeyer und Herr Emsbach als Lehrer, Frau Büter als Elternvertreterin, die Schüler Dennis Siefer, Barbara Gierse, Jens Tschritter, Leonie Schlee und Anna-Lena Grave sowie die externen Berater Herr Nienaber von der Polizei und Herr Hasenclever vom Kinderschutzbund.
Im Vorfeld hatte im Jahr 2007/ 08 in der Roten Schule eine Befragung der Schüler stattgefunden, da es ja schließlich um sie ging. In Form einer „Zukunftswerkstatt” waren Schülerinnen und Schüler aus jeder Jahrgangsstufe nach dem Zufallsprinzip ausgelost und zu verschiedenen Themen wie Schulweg, AG´s, Hausaufgaben, Schulklima, Verhältnis zu Lehrern, aber auch Gewalt (physisch wie psychisch) und Suchterfahrungen befragt worden. 
Anhand der Ergebnisse dieser Zukunftswerkstatt konnte die Präventionsgruppe ihre Ziele genau abstecken und Maßnahmen entwickeln, die auf die speziellen Probleme und Bedürfnisse des jeweiligen Jahrgangs abgestimmt sind. Nach einem Jahr intensiver Planung stand am Ende des Schuljahres das Konzept für die Jahrgangsstufen 5 bis 8.
So soll z. B. in Klasse 5 in Zukunft ein großer Teil der Verfügungsstunden der Arbeit mit der Klasse an der Verbesserung des Klassenklimas gelten, wobei die Klassenlehrer einen Reader mit fertig ausgearbeiteten Bausteinen erhalten. In anderen Jahrgangsstufen fließen die erarbeiteten Inhalte konkret in den Fachunterricht ein, wie zum Beispiel die Suchtprävention in den Deutschunterricht, indem dort eine Lektüre zum Thema „Sucht“ gelesen wird. Des Weiteren werden Einheiten zum Umgang mit den modernen Medien gehalten, Projekttage veranstaltet und – auch das ist neu am CAG – es finden Elterninformationsabende in der Aula statt, an denen Fachleute zu ihrem Thema referieren und die Eltern anschließend Gelegenheit haben, Fragen zu stellen. Eine Übersicht über die geplanten Aktionen in jedem Jahrgang kann auf der Homepage nachgelesen werden, dort gibt es auch Links mit Adressen für diejenigen, die Hilfe suchen.
Die Arbeitsgruppe hofft, dass das CAG auf diese Weise einen Beitrag dazu leistet, Probleme im Vorfeld zu bekämpfen, die Schülerinnen und Schüler aufzuklären und dafür zu sorgen, dass sich alle an der Schule wohl und sicher fühlen.
Ansprechpartnerinnen in Bezug auf das Präventionskonzept sind Frau Richter und Frau Ovelgönne-Jansen.
Für ihr Engagement muss der Arbeitsgruppe ein großes Lob ausgesprochen werden und wir hoffen auf eine weitere, genauso fruchtbare Zusammenarbeit im kommenden Jahr, wenn das Präventionskonzept für die Jahrgangsstufen 9 und 10 entwickelt und für den Jahrgang 6 ausformuliert werden soll.

Michaela Göken, Dennis Siefer, Jg.1

- Das Präventionskonzept (PDF)

Wir danken Herrn Detlef Cordes für die freundliche Genehmigung des Einsatzes seines Liedes „Mobbing mit dem Mobber“ im Rahmen des Präventionskonzepts Klasse 6.
(Quelle: Detlef Cordes, Hamburg):

http://www.kulturumsonst.com/eigene_texte/mobbing.php

 

Empfohlene Links:

Für Jugendliche:

- www.bist-du-staerker-als-Alkohol.de
-
www.drugcom.de
-
www.rauchfrei-info.de

 

Für Erwachsene:

www.bzga.de
(Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

- www.dhs.de
(Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren)

- www.bmg.bund.de
(Bundesministerium für Gesundheit, die Bundesdrogenbeauftragte)

- www.nls-suchtgefahren.de
(Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen)

- www.suchtberatung-cloppenburg.de
(Homepage der Cloppenburger Beratungsstelle)

- www.prevnet.de
(ein Suchtpräventionsportal)

weitere empfehlenswerte Links aus polizeilicher Sicht:

www.polizei-cloppenburg.de
www.polizei-beratung.de
 www.chatten-ohne-risiko.net
www.klicksafe.de
www.jugendschutz.net
www.jugendschutz-niedersachsen.de
www.bsi-fuer-buerger.de
www.watchyourweb.de
www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de
www.bads.de
www.drogen-und-du.de
 www.nls-online.de
 www.nlm.de
 www.time4teen.de
www.staygold.de
www.faustlos.de
www.weisser-ring.de
www.kriminalpraevention.niedersachsen.de