Freitagabend vor Pfingsten, ein langes Wochenende stand bevor und der Frühsommer war endlich in der Stadt: Am CAG bedeutete das „Jazz Time“.
Eröffnet wurde der Aula-Musikabend der besonderen Art von den „JazzTeens“: Sie sind sozusagen die „Nachwuchs-Jazzband“ unserer Schule. Mit groovigen Titeln und viel Spielfreude legten sie gleich richtig los. Wie intensiv die Schülerinnen und Schüler der sechsten bis achten Klasse unter ihrem Leiter Thomas Stanko an ihren Stücken gearbeitet hatten, wurde schnell deutlich: Komplexe Jazz-Klassiker wurden ebenso gemeistert wie die ersten Solo-Improvisationen vor Publikum. Respekt!
Anschließend gehörte die Bühne der Bigband „CaJazzo“, die zwar am CAG ihre Basis hat, aber längst auch Musikerinnen und Musiker anderer Schulen sowie ehemalige CAGler in ihren Reihen hat. Einmal mehr bewiesen „CaJazzo“, wozu eine gut geölte „Jazz-Maschine“ in der Lage ist: Groovy war’s – und im positiven Sinne laut: Auf Hochglanz polierte Bläsersätze mit Saxofonen, Trompeten und Posaunen, Schlagzeug und Percussion mit treibenden Beats, dazu ein wunderbar „knurriger“ Bass. Der insgesamt hervorragende Sound machte den Auftritt zu einem Genuss.
Besonders bemerkenswert: Weil der ursprünglich vorgesehene Gitarrist mitten in der heißen Probenphase ausgestiegen war, musste Bandleader Thomas Stanko selbst zur E-Gitarre greifen – was ihm natürlich mit Bravour, aber in eher zurückhaltendem Stil (frei nach dem Motto „nur nicht den anderen die Show stehlen“) gelang. Musiker-Kollege Benedikt Deeken dirigierte währenddessen ebenso souverän wie dynamisch.
Eine besondere Ehrung und kleine Geschenke gab es am Ende für Emma Hoppe (Posaune), Johann Göken (Trompete) und Nils Anneken (Bass), die über mehrere Jahre hinweg den Sound von CaJazzo entscheidend geprägt hatten. Die drei machen in diesem Jahr Abitur und haben somit seit den Osterferien definitiv keine Schule mehr. Zu den Proben von Cajazzo kamen sie dennoch jeden Freitagnachmittag ans CAG. Respekt und „Thank you for the music!“.





















