In den Sommerferien habe ich im Rahmen des Schulsanitätsdienstes an einer Juleica-Fortbildung teilgenommen, bei der ich viele neue Erfahrungen sammeln und einiges dazulernen konnte. In dem Kurs ging es um verschiedene Themen, die für die Arbeit als Gruppenleiterin wichtig sind. Wir haben uns unter anderem mit den Aufgaben und der Verantwortung von Gruppenleitern, Gruppenpädagogik, Rotkreuzwissen und dem Thema Kindeswohl beschäftigt. Besonders interessant fand ich das Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun, also das 4-Ohren-Modell. Dabei haben wir gelernt, dass eine Aussage auf ganz unterschiedliche Arten verstanden werden kann und Kommunikation deshalb manchmal gar nicht so einfach ist, wie sie zunächst scheint.
Neben den theoretischen Themen gab es auch viele praktische Übungen und Situationen, in denen wir gemeinsam Lösungen finden mussten. Dadurch konnte ich nicht nur mein Wissen erweitern, sondern auch meine Teamfähigkeit und meine Kommunikation verbessern. Das Thema Kindeswohl hat mir außerdem gezeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung für andere zu übernehmen und aufmerksam auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu achten.
Die Juleica-Fortbildung war für mich insgesamt eine abwechslungsreiche und lehrreiche Zeit. Ich habe viele neue Dinge gelernt, die ich auch außerhalb der Fortbildung gebrauchen kann, und gleichzeitig neue Erfahrungen in der Arbeit mit Gruppen gesammelt. Besonders schön fand ich, dass wir die verschiedenen Themen nicht nur theoretisch durchgenommen haben, sondern sie auch anhand von Beispielen und gemeinsamen Aktivitäten praktisch anwenden konnten.
Insgesamt bin ich froh, die Fortbildung im Rahmen des Schulsanitätsdienstes gemacht zu haben, und nehme viele neue Eindrücke und Erfahrungen daraus mit. Das neu erworbene Wissen soll künftig auch in die Stunden der SSD-AG einfließen und dort bei gemeinsamen Übungen und Aktivitäten praktisch genutzt und weitergegeben werden.
(Patricia-Gabriela Angheluta, 11 Fa)