Intensives Arbeiten am Netpilotenprojekt, an Mediation, Coaching und Mobbing und Tipps zum Umgang mit dem eigenem Stress im Alltag…
Die Streitschlichter-AG (38 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge sieben bis zwölf, unsere Sozialarbeiterin Miriam Schmitz und die Lehrerinnen Marlene Tietzel und Bärbel Bröring) verbrachte vom 3. Juni bis 5. Juni 2026 ihre alljährlichen Projekttage in der Sportschule Lastrup.
Da die Arbeitsgemeinschaft in diesem Jahr sehr viele neue Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben und acht aufgenommen hat, lag der große Schwerpunkt der Fahrt auf das Weitergeben der Kompetenzen der älteren Streitschlichter*Innen an die jüngeren (peer education).
Im Rahmen der Netpilotenarbeit wurden wesentliche Inhalte zur Sucht (Suchttreppe, Suchtdreieck, Schutzfaktoren gegen Sucht) thematisiert und die in den Klassen 6 durchzuführenden Unterrichtsstunden eingeübt.
Für die älteren Streitschlichter*Innen gab es einen Exkurs zum Thema Stress (Selbstbeobachtungsbogen, Ursachen, Symptome, Umgang mit Stress), den viele (vor allem engagierte) Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe zunehmend spüren.
In der Mediations- und Coachingsarbeit wurde gezielt mit speziellen Fragetechniken gearbeitet, die die Gesprächsführung voranbringen. In Bezug auf den Einsatz der Streitschlichter*Innen bei Mobbingfällen verglichen wir zwei unterschiedliche Methoden (fishbowl und no blame approach) bei dem gleichen Mobbingfall.
Thematisch ging es sowohl in den Streitschlichtungen, den Coachinggesprächen als auch bei der Mobbingthematik um die Themen soziale Medien/ Mediensucht/ Folgen von Medienkonsum und Stress im Schulalltag.
Am Donnerstag Abend bereicherten die Zwölftklässler die Fahrt mit einem phänomenalen Bunten Abend, der unter dem Motto „Ich dachte, es wäre…“ stand. Alle waren passend zu dem Motto verkleidet. Das ergab ein buntes Bild von einer sehr kreativen Streitschlichter-AG. In den Spielen des Bunten Abends mussten drei Mannschaften gegeneinander antreten und in diversen Kategorien ihr Bestes geben. So mussten zum Beispiel Vokabeln erschlossen, Lieder erkannt, Geographiewissen getestet, Dinge einer bestimmten Farbe auf Zeit herbei gesucht werden oder Bonbons den Weg von der Stirn in den Mund finden, was doch zu sehr amüsanten Gesichtsgrimassen führte.
Am Ende des Bunten Abends gab es ein kleines Dankeschön für Frau Schmitz (eine Box mit guten Wünschen), auf die wir im nächsten Schuljahr aus Nachwuchsgründen verzichten müssen.
Den Freitag verbrachten wir in Oldenburg, wo wir in gemischten Teams eine Rallye meistern mussten, die nicht nur CAG-Wissen abverlangte, sondern auch kreatives Handeln erforderte. Hier war Teamarbeit gefragt z.B. beim gemeinsamen Darstellen von Redewendungen. Nach einem abschließenden Mittagsessen in der Jugendherberge Oldenburg konnten wir mit einem gut gefüllten Magen und schönen Erinnerungen an die drei Tage entspannt ins Wochenende starten.
Insgesamt wurde die doch arbeitsintensive Fahrt mit diversen Spielen aufgelockert: Da wurden Wünsche auf Ballons geschrieben, „Melonen“ mit den Füssen transportiert, Dinge getauscht, Duplikate erstellt, Zitteraale gefunden und Luftballonraftings durchgeführt.
Ein großer Dank geht an den Förderverein unserer Schule, ohne dessen finanzielle Unterstützung die Fahrt nicht möglich gewesen wäre!
(für die Streitschlichter-AG: Bärbel Bröring)







