Im Prozess des Einübens neuer Stücke ihrer Idole stellte sich den Schülern dann auch unweigerlich die Frage, wie wichtig ihr eigenes soziales Miteinander für das Gelingen des Bandprojektes ist. Schließlich müssen sich in der Arbeitsgemeinschaft der „RocKids“ Schüler unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen musikalischen Kenntnissen und Vorlieben arrangieren. Dass dies nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist, zeigen die wöchentlichen Proben, wo Geschmacksfragen ausdiskutiert und auch Kompromisse eingegangen werden müssen. Dabei spielt nicht immer die Musik die erste Rolle, sondern zunächst der tolerante Umgang miteinander. Durch das regelmäßige gemeinsame Musizieren sind mittlerweile aber „dicke“ Freundschaften innerhalb der Gruppe entstanden. Besondere Freude kam schließlich noch auf, als die – ansonsten eher klassisch ausgerichtete – Streichergruppe des CAG wieder in den Kreis der RocKids (und damit in das aktuelle Programm) integriert werden konnte.
Mit Spannung erwarten die Schüler nun die anstehenden Konzerte, bei denen auch selbst gedrehte Videos gezeigt werden sollen. Und wenn sie dann auf der Bühne ihres Gymnasiums vor dem Mikrofon stehen, entsteht vielleicht dieses Gefühl, was es eigentlich heißt, eine echte „Band“ zu sein.


