Fast ein Drittel der etwa 50 Millionen Menschen, die in Südafrika leben, sind Kinder unter 15 Jahren. Wie in jedem Land sind Kinder die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft – und doch sind sie die Zukunft jeder Nation. In Südafrika sind Kinder und Jugendliche großen sozioökonomischen Problemen, wie Armut, hohen Kriminalitätsraten, Bildungsmangel, zerbrochenen Familienverhältnissen und HIV/ Aids, ausgesetzt. In einigen besonders unterprivilegierten Gegenden, wie Townships in Großstädten, beträgt die HIV Rate bis zu 40% und die Arbeitslosigkeit nimmt kein Ende. Fast 50% aller Gewalttaten, die an Kindern begangen werden, sind sexueller Natur – wobei die Zahl der nicht angezeigten Verbrechen womöglich noch niederschmetternder ist. Folglich sind viele Kinder emotional zerbrochen, verlassen, missbraucht oder verwaist und schauen dem Tod, einem Leben auf der Straße, Gangs, Drogen und Prostitution ins Auge. Die Wakkerstroom Wes Gesamtschule ist zwar auf christlichen Werten aufgebaut, ist aber von keiner Konfession, Kirche oder Organisation abhängig. Wakkerstroom Wes erfreut sich an einem Netz nationaler und internationaler Freunde der Schule, die versuchen ihr Anliegen (die Entwicklung der Kinder auf den Farmen) weiterzubringen. Wenn sich jemand aus Deutschland entscheidet für Wakkerstroom Wes zu spenden, so geschieht dies im Moment über ein unabhängiges Konto von Jugend mit einer Mission. Dadurch kann ein geringer Verwaltungsaufwand gewährleistet werden (ca. 3 % einer monatlichen Gesamtsumme, jedoch nie mehr als 100 Euro) sowie Spendenquittungen ausgestellt werden. Leider hat Wakkerstroom Wes noch keine internationalen Strukturen für Spendentransaktionen, und muss deswegen diesen kostenlosen Dienst nutzen. Da die Schule, alle materiellen Investitionen sowie Projekte stets in staatlicher Trägerschaft bleiben werden, ist ein finanzielles Engagement nachhaltig und wirkungsvoll. Für mehr Informationen:
(Quellen: Statistics South Africa (www.statssa.gov.za) und
The Children’s Institute/ University of Cape Town


