Als Begleitperson auf der diesjährigen Workshopfahrt der Schulbigbands Cajazzo und JazzTeens durfte ich eine intensive und beeindruckende Woche miterleben – obwohl (oder vielleicht gerade weil) ich selbst keine Musikerin bin.
Schon am Montag bei der Ankunft war spürbar, dass die Bands als Team funktionieren: Das Equipment wurde routiniert ausgeladen, jeder Handgriff saß. Unter der souveränen und professionellen Anleitung von Thomas Stanko lief alles konzentriert und gleichzeitig erstaunlich entspannt ab. Nach dem Beziehen der Zimmer und einem gemeinsamen Essen ging es ohne große Verzögerung direkt los mit den ersten Proben. Ein besonderes Highlight ist immer die Unterstützung externer Dozentinnen: Fünf professionelle Musikerinnen aus Hamburg trafen ein, um mit den Bands zu arbeiten. In Registerproben und Gesamtproben begegneten sie den Schülerinnen sehr zugewandt, motivierend und sympathisch. Selbst für mich als Laien war schnell hör- und spürbar, wie enorm die Fortschritte in kürzester Zeit waren. Die Tage waren geprägt von vielen langen, intensiven Proben, die anstrengend und erfolgreich waren.
Neben der musikalischen Arbeit kam auch das Gemeinschaftliche nicht zu kurz: Tischtennisrunden, Schneeballschlachten, gemeinsames Kegeln oder einfach lange Gespräche zwischendurch sorgten für Ausgleich und ein Zusammenwachsen. Die Mischung aus konzentrierter Arbeit und entspannter Freizeit machte die Fahrt zu einer wirklich runden Sache.
Den krönenden Abschluss bildete das Konzert am Donnerstagabend. Besonders schön war, dass auch ehemalige Bandmitglieder den Weg zurück gefunden hatten. Das Konzert machte nicht nur Spaß, sondern machte abschließend hörbar, welche Entwicklung die Bands innerhalb weniger Tage gemacht hatten.
Nachdem wir nun gut wieder zu Hause angekommen sind, bleibt für mich die Erkenntnis, wie sehr Musik Menschen jeden Alters verbindet und wieviel Spaß es macht, gemeinsam zu musizieren und Ergebnisse hörbar zu machen. Wie gesagt - eine runde Sache!
Kerstin Moormann




















